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Der Trabant besitzt eine Selbsttragende Karosserie mit Einzelrad-aufhängung.
Bis zum P601 Modelljahr 1988 besitzt der Trabant vorn und hinten jeweils eine querliegende Blattfeder. Ab April 1988 kommen hinten Schraubenfedern zum
Einsatz, welche zwar wartungsärmer, aber problematischer im Fahrverhalten
sind. Ab der Ausführung 1,1 bekommt der Trabant auch vorn Schraubenfedern und
McPherson-Federbeine
.

Bilder: www.trabatini.de
Die Vorderräder des Trabant sind unabhängig voneinander am Hilfsrahmen
verschraubt. Dieser nimmt auch Motor und Getriebe sowie bis zum P601 die
Blattfeder auf. Die Hinterräder sind an einer Pendelachse mit Dreieckslenkern
befestigt.
Das Fahrverhalten des Trabant ist aufgrund des geringen Gewichts von Werk
aus nicht unproblematisch, obwohl er den so genannten "Elchtest" bestanden hat.
Der Trabant ist sehr wendig und durch die direkte Lenkung sehr gut steuerbar.
Typisch für einen Fronttriebler ist das Untersteuern in Kurven. Die Grenze zum
Übersteuern (Ausbrechen mit dem Heck) ist dann aber nicht mehr weit; dieser
Punkt kommt sehr plötzlich. Geschuldet ist dies dem relativ leichtem Heck.
Durch einige technische Maßnahmen lässt sich das Fahrverhalten des Trabant
heutzutage wesentlich verbessern. So kann unter anderem die Spur verbreitert
und der Radsturz der Hinterachse geändert werden.
Mit dem neuen Motor erhält der Trabant 1,1 werksmäßig eine grundlegende
Überarbeitung des Fahrwerks, so wird z.B. die Spur um 74mm verbreitert. Der
Trabant liegt jetzt besser auf der Straße.

keine Seltenheit mit dem
Trabant Fahrwerk aber COOL
Quellen:
Meissner, Wie helfe ich mir selbst!, VEB Verlag
Technik, 1974
Matthias Röcke, "Die Trabi-Story", 1998 Heel Verlag
GmbH
www.jhk1.de
Prof. Dr.-Ing. F. Meißner, "Du und Dein Trabant"
das Informationsblatt für Trabantfahrer
Mitgliederzeitschrift des Internationalen Trabant-Registers "Inter Trab" e.V.
Ausgabe Nummer 32, Sommer 1997
Vergaser Technik und Bilder
www.2takter.de
Technik und Motorsport www.trabatini.de
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