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Immer wieder erreichen uns Anfragen, welche
Ersatzteile man auf Urlaubsfahrten, besonders ins Ausland,
mitnehmen sollte. Nehmen Sie uns bitte diesen Vergleich nicht
übel:
Ein Gesunder wird für eine große Wandertour auch nicht eine
komplette Hausapotheke mitnehmen! Viele Trabantfahrer mussten am
Ende ihrer Urlaubsreise feststellen, dass sie ein unnötig großes
Ersatzteile-Ballastsortiment spazieren fuhren.
Tausendfache Erfahrung empfiehlt die Beschränkung auf folgende
Teile:
- 2 Zündkerzen
- 2 Unterbrecherkontakte
- 1 Kondensator
- 1 Kerzenstecker
- 1 Keilriemen
- 1 Ersatzschlauch
- 1 kleine Flasche mit Bremsflüssigkeit
- Ventileinsätze und Staubkappen
- 1 Stück Klarsichtfolie
(als Notbehelf bei zerstörter Windschutzscheibe) oder eine
Motorradbrille
- einige Meter isoliertes Cu-Kabel
- Isolierband
- Sortimentskasten Glühbirnen, mit einigen Sicherungen ergänzt
- 0,5-l-Meßbecher mit Zwischenteilungen (Messskala) für
Ölbeimischung
- 10-l-Reservekanister mit Trichter
- Handlampe
Das vorhandene Bordwerkzeug sollte durch Hammer, Flachfeile,
Abschleppseil und Luftpumpe ergänzt werden.
Alles in allem wenig Platzbedarf, aber Rüstzeug genug, hässliche
kleine Pannen zu meistern, die doch mitunter auftreten können.
Und ärgern Sie sich nicht, wenn Sie alle diese Dinge ungenutzt
wieder mit nach Hause bringen. Ihr „Trabi“ war auch auf großer
Fahrt Ihr zuverlässiger Begleiter!
Wir Zwickauer Automobilarbeiter wünschen Ihnen einen erholsamen
und frohen Urlaub.
Gefunden von Peter Hipke,
Automobilmuseum Dresden
Wie
sagte man damals ganz salopp:
„Haste
Hammer, Zange, Draht,
kommste
bis nach Leningrad !“
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